Zum zweiten Mal in dieser Spielzeit kommt es zum Rhein-Duell zwischen den Bonn Capitals und den Cologne Cardinals (Foto: Rudolf Schember)
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DBL Nord – 7. Spieltag
Mit Schwung aus Europa ins Rheinderby / Böse Erinnerungen für Stealers

Matthias Ondracek / 28. Mai

Preview

Ohne Europapokal-Teilnehmer als Team, aber dafür mit einigen Spielern, die am vergangenen Wochenende international im Einsatz waren, geht die Nordstaffel in die entscheidende Phase vor der Interleague Runde. Am siebten Spieltag sind nach der einwöchigen Pause alle wieder zurück auf dem Feld. Den Startschuss geben am Freitagabend (19 Uhr) die Bonn Capitals mit dem Rhein-Duell gegen die Cologne Cardinals. Weiter geht es am Samstag (14 Uhr) mit Spiel zwei in Köln. Die Hamburg Stealers empfangen am Samstag (19 Uhr) und Sonntag (13 Uhr) Hünstetten Storm. Das Heimrecht teilen sich an diesem Wochenende Paderborn und Dortmund. Am Samstag (18 Uhr) geht es bei den Untouchables zur Sache, am Sonntag (15 Uhr) bei den Wanderers.

Bonn mit einem Hauch von Europa

Gut erholt von den ersten Saisonniederlagen zeigten sich die Bonn Capitals unmittelbar vor der Spielpause. Mit zwei Erfolgen gegen Hünstetten verteidigten die Rheinländer die Tabellenführung. Gegen Köln gilt es nun nachzulegen, denn die Verfolger lauern. Während die deutschen Teams bei der Champions League nicht viel zu lachen hatten, sicherte Werfer Niklas Rimmel im entscheidenden Duell mit Heidenheim sich und den Teneriffa Marlins den Einzug ins Final Four. Die Cologne Cardinals dürften im Rheinderby also auf einen Rimmel in Bestform treffen. Die Kölner teilten sich zuletzt die Siege mit Paderborn haben noch alle Hoffnung auf Platz drei.

Westfalen-Duell die Zweite

Diesen verteidigen wollen die Untouchables. Für die Ostwestfalen gab es am sechsten Spieltag die dritte Siegteilung der Saison. Gegen die Dortmunder strebt der sechsmalige Meister allerdings den nächsten Doppelerfolg an. Dies gelang bislang nur in den Hinspielen gegen die Wanderers (3:1, 11:0) sowie gegen Hünstetten (11:3, 13:3). Für den Aufsteiger aus Westfalen stehen insgesamt zwei Siege gegen Köln und Hünstetten zu Buche. Damit ist Dortmund gleichauf mit den Storm auf Rang fünf.

Stealers nach Hinspiel gegen Storm gewarnt

Eine Etage weiter oben angesiedelt sind die Hamburg Stealers. Spätestens mit dem Doppelsieg vor drei Wochen gegen Bonn (11:1, 9:3) meldeten die Hanseaten höchste Ansprüche an. Nur einen Punkt liegt das Team von Trainer David Wohlgemuth hinter Spitzenreiter Bonn. Gegen Hünstetten wollen die Norddeutschen weiter Druck auf die Capitals ausüben. Doch Vorsicht ist geboten: In den Hinspielen schenkte Storm den Stealers eine empfindliche 14:4-Pleite ein.