Finale in der DBL
Nach Regenabsage: Regensburg und Bonn tauschen Heimrecht / Capitals winkt Titel
Das Wetter hat den Spielplan für das Finale in der Deutschen Baseball Liga gehörig durcheinander gewirbelt. Am vergangenen Sonntag musste Spiel zwei zwischen den Bonn Capitals und den Guggenberger Legionären aufgrund anhaltenden und teils heftigen Regens abgesagt werden. Die „Best-of-Five“-Serie um den Meistertitel 2026 wird damit am Samstag (14 Uhr) mit Spiel zwei in Regensburg fortgesetzt. Spiel drei findet am Sonntag (14 Uhr) ebenfalls an der Donau statt. Sollte danach noch kein Champion feststehen, wandert die Serie für die Spiele vier und (falls nötig) fünf an den Rhein. Spätestens am 27. September soll der neue Deutsche Baseball-Meister gekürt werden.
Nachschlagrecht bleibt bestehen
Es war eine lange Hängepartie. Nach allen Bemühungen der Hausherren, das Spiel irgendwie über die Bühne zu bekommen, entschied die Technische Kommission am vergangenen Sonntag gegen 15 Uhr nach Rücksprache mit den Schiedsrichter und beiden Coaches die Begegnung abzusagen. Unausweichlich sind damit auch die Spielverlegungen. Jedoch wird Bonn wie vor der Endspielserie angesetzt in Spiel zwei als Heimteam fungieren, genauso wie Regensburg in einem möglichen Spiel vier. Das heißt, diesen Samstag treten die Capitals zwar auswärts an, haben aber nach wie vor das Nachschlagrecht der Heim-Mannschaft inne.
Capitals mit allen Möglichkeiten
Grundsätzlich verändert sich die Ausgangssituation für die Capitals marginal. Mit zwei Siegen am Wochenende könnten sich die Rheinländer zum vierten Mal zum Meister küren – nur dann eben in der Ferne. Spannend wird die Frage, ob Niklas Rimmel oder Markus Solbach als Starter beginnen. Eigentlich wäre für Spiel zwei am vergangenen Wochenende Rimmel vorgesehen gewesen, nun aber könnte Solbach am Samstag erneut ran. Außerdem empfahl sich Titus von Kapff im Halbfinale als Top-Alternative.
Legionäre wollen zurück nach Bonn
Bei den Legionären gibt es derlei Überlegungen nicht. Leeroy Tavarez ist nur für Spiel zwei bzw. vier einsatzberechtigt und wird als der etatmäßige Importwerfer die Begegnung am Samstag beginnen. Am Sonntag steht dann der Rest des Pitching Staffs bereit. Der Interleague-Zweite kann die Serie nach der Niederlage sowie der folgenden Absage in Bonn nun nicht mehr vor heimischer Publikum gewinnen. Zumindest mit einer Führung im Rücken würden die Regensburger gerne noch einmal in die Rheinaue reisen. Dafür ist aber mindestens ein Sieg an diesem Wochenende von Nöten.
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