Playoffs in der DBL – Viertelfinale
Viermal 2:0: Wem gelingt das Comeback, wem der Sweep?
So eng es in der Interleague Runde zuging, so klar verlief das erste Playoff-Wochenende in der DBL. Zumindest die Zwischenstände im Viertelfinale sprechen eine deutliche Sprache: Alle Heimteams konnten sich in der letzten Woche zweimal durchsetzen. Dieses Mal treten die schlechter platzierten Teams zuhause an. Die Cologne Cardinals empfangen die Guggenberger Legionäre (Samstag, 16 Uhr), die Untouchables Paderborn die Heidenheim Heideköpfe (18 Uhr), die Stuttgart Reds die Bonn Capitals sowie die Mainz Athletics die Hamburg Stealers (jeweils 19 Uhr). Wer schafft die Wende?
Paderborn hofft vor heimischer Kulisse auf Comeback
Am ehesten ist es wohl Paderborn zuzutrauen, ein Comeback gegen Heidenheim zu starten. Auf dem Papier ist das Duell Interleague-Vierter gegen -Fünfter das ausgeglichenste. Auch in ihren vier Aufeinandertreffen teilten sich die beiden Rivalen jeweils die Siege. In der Vorwoche allerdings behielten die Heideköpfe zweimal die Oberhand. Die Pitcher-Routiniers Enorbel Marquez-Ramirez und Alejandro Sanabia kontrollierten die junge Offensive der U’s weitgehend. Können die Ostwestfalen vor heimischem Publikum noch einmal zurückschlagen?
Köln will Regensburg erneut das Leben schwer machen
Bitter verliefen die Auswärtspartien in Regensburg für die Cologne Cardinals. Die Kölner hielten in beiden Begegnungen lange dagegen, führten im zweiten Spiel sogar mit fünf Runs. Und doch stand die Mannschaft von Trainer Alex Baham am Ende mit leeren Händen da. Obendrein verletzte sich auch noch Nationalspieler Vinny Ahrens am Finger. Auch, wenn die Vorzeichen nicht die besten sind, bewiesen die Cards, dass sie den Vizemeister schlagen können. Die Legionäre hingegen überstanden zwei schwierige Partien unbeschadet. Gelingt dies auch am Samstag?
Mainzer Schlüssel liegt in der Kontrolle
Auch die Mainz Athletics schnupperten in Hamburg zumindest an einem Sieg. Letztlich reichte es aber auch für den Sechsten der Interleague nicht zu einer Überraschung. Das Manko ist schnell ausgemacht. Insgesamt 19 Walks erlaubten sich die Rheinhessen in den Partien in der Hansestadt. Bei den Stealers heimste Ivan Andueza Alvarez unterdessen einmal mehr den Award des „Pitcher of the Week“ ein. Wer schafft es in Mainz, den gegnerischen Angriff besser zu kontrollieren?
Bonner Dominanz auch in der Ferne?
Die deutlichsten Ergebnisse gab es beim Duell Erster gegen Achter. Nordmeister und Interleague-Sieger Bonn Capitals wurde seiner Favoritenrolle gegen die Stuttgart Reds vollends gerecht. Zwar scorten die Schwaben jeweils als Erste, am Ende dominierten die Rheinländer aber das Geschehen. Die Werferriege, die jüngst noch einmal Zuwachs durch Noah Lindt erhielt, bewies mit 25 Strikeouts gegenüber sechs Walks eindrucksvoll ihre Qualitäten. Gelingt in Bad Cannstatt der Sweep?
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