Am kommenden Wochenende fällt die Entscheidung um die Deutsche Baseball-Meisterschaft zwischen den Bonn Capitals und den Guggenberger Legionären Regensburg (Foto: Walter Keller)
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Finale in der DBL
Zweiter Matchball für Capitals / Regensburg noch einmal als Heimteam

Matthias Ondracek / 22. Sept.

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Die Entscheidung naht. Spätestens am Sonntag soll der neue Deutsche Baseball-Meister gekürt werden. Dass es soweit kommt, wollen die Bonn Capitals verhindern. Der Interleague-Erste liegt vor Spiel vier am Samstag (14 Uhr) in der Rheinaue mit 2:1 in der „Best-of-Five“-Finalserie gegen die Guggenberger Legionäre in Führung und kann den Sack bereits zumachen. Aufgrund der Regenabsage am ersten Final-Wochenende schlagen die Regensburger als Heimteam in der kommenden Begegnung nach.

Legionäre wehren ersten Matchball ab

Mit einem Split kehrten die Capitals am vergangenen Sonntag von der Donau zurück an den Rhein. Die Freude auf der Heimreise dürfte sich in Grenzen gehalten haben, vergaben die Bonner doch zuvor ihren ersten Matchball. Nach einer starken Performance von Starter Niklas Rimmel verwiesen die Caps die Legionäre in ihrem Heimspiel in der Ferne in ihre Schranken. Für die nötigen Runs gegen ihr Gegenüber Leeroy Tavarez sorgten Daniel Lamb-Hunt und Co. in nur einem Inning. Doch die Legionäre schlugen am Sonntag beim letzten Auftritt vor heimischer Kulisse mit einem famosen Schlussspurt zurück.

Alle Werfer Einsatz berechtigt

Ob es in Spiel vier erneut zum Duell der beiden Werfer kommt, bleibt abzuwarten. Markus Solbach reiste nicht mit nach Regensburg und wäre ausgeruht. In jedem Fall wird bei den Gästen erneut US-Boy Tavarez den Werferhügel besteigen. Sollte den Oberpfälzern das Comeback gelingen und sie die Serie ausgleichen, würde Christian Pedrol in den Fokus rücken. Jedoch ist der komplette Pitching Staff auf Abruf. Dies gilt im Zweifel für Pedrol genauso wie für Bonns Starter aus Spiel drei, Titus von Kapff.

Nur Bonn machte zuletzt es in Fünf

Sollte am Ende Spiel fünf über den Ausgang der Serie entscheiden müssen, wäre dies erst zum zweiten Mal in den letzten fünf Jahren der Fall. Vor zwei Jahren setzten sich die Capitals in fünf Spielen gegen Paderborn durch. Die anderen vier Finalserien seit 2021 endeten nach vier Partien. Im Vorjahr schlug Heidenheim Regensburg mit 3:1.